Neuer Rekord im Jahr 2018: Groupe PSA erzielt Absatzplus von 6,8 Prozent und verkauft 3,9 Millionen Autos weltweit

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Di, 15/01/2019 - 07:00

• Verkäufe steigen im fünften Jahr in Folge trotz starkem ökonomischen und geopolitischem Gegenwind – gleichzeitig starke Verbesserung der Preissetzungsmacht
• Konzentration auf Kernmodelle als Wachstumstreiber: Erfolgreicher Launch neuer Produkte und europäischer Marktführer bei leichten Nutzfahrzeugen



Die Groupe PSA hat mit weltweit rund 3.878.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2018 einen neuen Absatzrekord aufgestellt. Grundlage für das profitable Wachstum waren die umfangreiche Produktoffensive mit mehr als 70 regionalen Produkt-Neuvorstellungen in den vergangenen zwei Jahren, die auf die Kundenwünsche ausgerichtete Konzentration auf Kernmodelle (sogenannte „Core Model Strategy“) und das engagierte Handelsnetz.

  • Die Groupe PSA erreicht seit 2014 regelmäßig Finalplätze bei den renommiertesten Automobil-Awards. Jüngste Auszeichnungen waren der „International Van of the Year 2019“ Award (Peugeot Partner, Citroën Berlingo, Opel Combo) sowie der „Best Buy Car of Europe“ Award von AUTOBEST (Citroën Berlingo, Opel Combo Life, Peugeot Rifter im Jahr 2019; Citroën C3 Aircross in 2018).
  • Mit dem PureTech Dreizylinder-Benzinmotor (110 PS sowie 130 PS) wurde zum vierten Mal in Folge eine Kerntechnologie der Groupe PSA zum „Engine of the Year“ gewählt.
  • Die SUV-Modelle der Groupe PSA sind derzeit besonders erfolgreich. Angetrieben wird die starke Entwicklung durch die Peugeot Modelle 2008, 3008[1], 5008 (Marktführer in Europa), den Citroën C3 Aircross[2] und den C5 Aircross, den DS 7 CROSSBACK sowie die Opel Modelle Crossland X, Mokka X und Grandland X. Diese Dynamik wird sich im Jahr 2019 mit wichtigen Markteinführungen über alle Marken hinweg fortsetzen.
  • Das Unternehmen hat seine Elektrifizierungsoffensive für alle Marken angekündigt, die ersten PHEV[3]- und EV[4]-Modelle werden für die Kunden 2019 verfügbar sein – den Anfang macht die Marke DS.

 

Die Groupe PSA erreicht neue Rekordverkäufe bei leichten Nutzfahrzeugen: 564.147 verkaufte Fahrzeuge bedeuten ein Plus von 18,3 Prozent.

  • Die Groupe PSA hat bereits im Jahr 2016 das Angebot an Kompakt-Vans und das der B-LCVs im Jahr 2018 erneuert. Auf konsolidierter Basis hat das Unternehmen seine Marktführerschaft in jedem Subsegment gefestigt. Fast einer von vier LCV-Käufern hat sich für ein Produkt der Groupe PSA entschieden.
  • Die LCV-Offensive des Konzerns hat die Basis für das Wachstum in Übersee gelegt. Insbesondere der erfolgreiche Produktionsstart des Peugeot Expert und des Citroën Jumpy in Eurasien und der sehr vielversprechende Start des umfangreichen Portfolios an LCV-Produkten und -Dienstleistungen für lateinamerikanische Kunden waren dafür verantwortlich.

 

Europa[5]: Verkäufe und Marktanteil steigen

Die Groupe PSA nutzte den Vorteil aus der hervorragend vorbereiteten WLTP-Implementierungsphase, um sich in den letzten vier Monaten des Jahres einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Der Konzern-Marktanteil erreichte zum Jahresende 17,1 Prozent, ein Plus von 3,8 Prozentpunkten. Angetrieben wurde die Entwicklung von den Marken Peugeot und Citroën, die Absatzzuwächse von jeweils fast 5,0 Prozent verbuchten. Damit gehörten Peugeot und Citroën zu den sich am besten entwickelnden Marken unter den zehn wichtigsten Marken in Europa.

Dabei ist Peugeot europäischer Marktführer im SUV-Segment sowie Nummer 1 in Spanien und Frankreich bei B2C- und B2B-Pkw. Citroën erreichte das beste Absatzniveau seit sieben Jahren.

DS Automobiles verzeichnete einen Durchbruch mit einem Zuwachs bei den Verkaufszahlen von 6,7 Prozent. Unterstützt wurde dieser vom Start des Premium-Modells DS 7 CROSSBACK. Opel/Vauxhall setzte seine Produktoffensive im SUV-Segment mit der X-Familie fort.

Die Groupe PSA wuchs stärker als der Gesamtmarkt und verbesserte sich in den Hauptmärkten Frankreich (2,6 Prozentpunkte), Spanien (4,2 Prozentpunkte), Italien (3,9 Prozentpunkte),  Großbritannien (4,8 Prozentpunkte) und Deutschland (3,7 Prozentpunkte).

 

Naher Osten – Afrika: Der Konzern bleibt trotz eines chaotischen regionalen Kontextes in der Offensive

Die Groupe PSA hat den Marktanteil in Marokko (+1,7 Prozentpunkte), Tunesien (+1 Prozentpunkt) und Ägypten (+3,1 Prozentpunkte) gesteigert und bleibt Marktführer in den französischen Überseegebieten. Generell blieb der Gegenwind in der Region stark – vor allem aufgrund des Rückzugs aus dem Iran[6] und dem Rückgang des türkischen Markts.

Das Engagement vor Ort wird gestärkt und eine regionale Produktion wird aufgebaut. Wichtiger Meilenstein wird im Jahr 2019 der Start der Fertigung im Werk in Kenitra, Marokko, sein.

 

China und Südostasien: PSA arbeitet an Lösung für Situation in China und bereitet Handelsoffensive in Südostasien vor

In einem rückläufigen chinesischen Pkw-Markt (-2,0 Prozent) gingen die Verkäufe um 34,2 Prozent zurück. Die Groupe PSA arbeitet mit ihren Partnern an Aktionsplänen, um die gegenwärtigen Herausforderungen zu meistern. Mit der Marke Fukang implementiert die Groupe PSA ihre Elektrifizierungsstrategie, bevor 2019 elektrifizierte Modelle von PCD[7] folgen. Zudem befindet sich die „Core Model Strategy“ in der Umsetzung, um den chinesischen Kunden ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Portfolio zu bieten.

Die Verkäufe in Südostasien haben sich im Vergleich zu 2017 auf 10.882 Fahrzeuge verdoppelt. Das Joint Venture mit Naza Corporation Holdings (Malaysia) wird 2019 mit den Auslieferungen des Peugeot 3008 und des Peugeot 5008 starten.

 

Lateinamerika: Marktrückgang in Argentinien belastet Verkäufe

Das Minus bei den Verkäufen ist vor allem auf den starken Rückgang des argentinischen Marktes (-32 Prozent im zweiten Halbjahr) zurückzuführen, der durch die Abwertung des argentinischen Pesos zu erklären ist, sowie auf die schwierige Situation auf dem brasilianischen Markt.

Die Entwicklung in der Panamerikanischen Region – die vor allem aus Chile, Mexiko, Kolumbien, Peru, Uruguay und Ecuador besteht – war gleichzeitig weiter gut (54.887 Einheiten, +13,3 Prozent).

Der Launch des für den südamerikanischen Markt überarbeiteten SUV Citroën C4 Cactus verlief vielversprechend. Die lokale Produktion der leichten Nutzfahrzeuge läuft an (Launch der Jumpy Mini Bus-Version und des Berlingo, Boxer sowie Jumper in Brasilien, des Jumpy und Expert Kleinbus in Argentinien und des elektrischen Partner in Chile und Uruguay).

 

Indien-Pazifik: Japan als Wachstumstreiber

Das Wachstum bei den Verkäufen ist vor allem auf das erfolgreiche Geschäft in Japan (+9,6 Prozent) zurückzuführen. Das Produktionsprojekt in Indien, das in einer Partnerschaft mit der CK Birla Group entwickelt wurde, ist auf Kurs.

 

Eurasien: Anstieg bei Verkäufen, insbesondere in der Ukraine (+7 Prozent)

Die Verkäufe konnten dank der guten Absatzentwicklung der Modelle Peugeot 3008, Citroën C4 und der seit April in Kaluga (Russland) neu produzierten leichten Nutzfahrzeuge (Peugeot Expert und Citroën Jumpy), gesteigert werden.

Carlos Tavares, CEO der Groupe PSA: „In einem zunehmend instabilen Umfeld sind wir dank der konsequenten Umsetzung unserer effizienten ‚Core Model Strategy‘ erfolgreich gewesen. Die Attraktivität unserer Produkte – für Privat- wie für Geschäftskunden – unterstützt unsere Preispolitik für alle unsere Marken. Gleichzeitig setzen wir unsere Elektrifizierungsoffensive um. Agilität und darwinistisches Denken sind wichtiger denn je, um die kommenden Herausforderungen meistern zu können und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.“

 

[1] Peugeot 4008 in China

[2] C4 Aircross in China

[3] PHEV: Plug-in Hybrid Electric Vehicle

[4] EV: Electric Vehicle

[5] PCDOV-Zahlen

[6] Im Iran produzierte Volumina sind seit dem 1. Mai 2018 nicht mehr in den konsolidierten Absätzen erfasst.

[7] PCD: Peugeot Citroën DS

 

Pressekontakte
Sabine Weber
Telefon: 02203/ 2972 1410
sabine.weber@mpsa.com

Nico Schmidt
Telefon: 06142/ 7783 25
nico.schmidt@opel.com

 

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