Produktion am Standort Kaiserslautern läuft schrittweise und abgesichert wieder an

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Mo, 18/05/2020 - 12:00
  • Wiederanlauf steht im Kontext des Hochfahrens der kommerziellen Aktivitäten
  • Audits gewährleisten 100%ige Umsetzung der Maßnahmen
  • Produktionstätigkeit wird schrittweise und sicher wieder aufgenommen – initiiert von den kommerziellen Aktivitäten


Mit umfassenden Vorkehrungen zum Schutz der Beschäftigten nimmt das Komponenten- und Motorenwerk der Groupe PSA in Kaiserslautern heute als erster deutscher Fertigungsstandort die Produktion schrittweise wieder auf. Zuvor waren an allen deutschen und internationalen Standorten der Groupe PSA in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern strenge Gesundheitsmaßnahmen umgesetzt worden, die eine sichere Wiederaufnahme der Produktion ermöglichen.

„Der Schutz unserer Beschäftigten sowie unseres Unternehmens bleiben die beiden unantastbaren Grundsätze für die Weiterführung unserer Geschäftstätigkeit. Unser erweitertes Maßnahmenprotokoll bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Schutz und ist das erste Kriterium für das Wiederhochfahren unserer Produktionsstätten. Da die industrielle Aktivität von der kommerziellen Aktivität bestimmt wird, was unser zweites Kriterium ist, fahren wir unsere Industrieanlagen schrittweise und sicher neu hoch, um die von unseren Kunden erwarteten Autos herzustellen. Diese beiden Kriterien werden unsere Entscheidungen für die kommenden Wochen und Monate leiten“, sagt Yann Vincent, Executive Vice President und Industrial Director der Groupe PSA.

„Seit dem Herunterfahren der Produktion haben wir gemeinsam mit dem werksärztlichen Dienst und in Abstimmung mit dem Betriebsrat ein umfassendes Sicherheitsprotokoll umgesetzt und auditiert. Dank dieser gemeinsamen Arbeit können wir nun sicher und schrittweise den Betrieb in unserem Werk wieder aufzunehmen“, ergänzt Thierry Vingtans, Leiter des Groupe PSA Standorts Kaiserslautern.

Seit Beginn der Covid-19-Gesundheitskrise besteht die Priorität der Groupe PSA darin, die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Während der Unterbrechung ihrer Produktionsaktivitäten setzte die Groupe PSA ein Protokoll verstärkter Hygienemaßnahmen1 um, das an die Besonderheiten der Industrie-, Handels-, Verwaltungs- und F&E-Standorte angepasst ist. Dieses Protokoll wurde zusammen mit den werksärztlichen Diensten erstellt, mit den Sozialpartnern abgestimmt und systematischen Audits unterzogen. Darüber hinaus sind Experten vor Ort dafür verantwortlich, die Anwendung der Schutzmaßnahmen täglich zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen durchzuführen.

Die schrittweise und sichere Wiederaufnahme der Produktion in ganz Europa erfolgt unter Berücksichtigung des kommerziellen Kontextes (Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen, Wiedereröffnung der Händlerstandorte und der Nachfragesituation der verschiedenen Fahrzeugmodelle).

Mit diesem fortschrittlichen und verantwortungsvollen Ansatz handelt die Groupe PSA ohne Kompromisse, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie ihre Kunden zu schützen und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten.


1 Umgesetzte Maßnahmen sind unter anderem:

  • Nach Möglichkeit, Verwendung individueller Transportmittel. Für Fahrgemeinschaften und Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel werden Masken zur Verfügung gestellt.
  • Temperaturkontrolle am Werkseingang zusätzlich zum freiwilligen Selbst-Monitoring.
  • Masken, Schutzbrillen und Reinigungs- und Desinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt.
  • Tragen von Masken und Schutzbrillen am Werksgelände.
  • Einhaltung der Abstandsregeln zwischen Personen auf dem gesamten Werksgelände, einschließlich der Pausen- sowie der mittels Bodenmarkierungen gekennzeichneten Raucherbereiche.
  • Alle Türen (außer nicht selbstschließende Brandschutztüren) werden offengehalten, um Kontakt mit den Türgriffen zu vermeiden.
  • Häufige Reinigung von Werkzeugen und Arbeitsflächen.
  • Wartezeit beim Austausch von Teilen, die nicht in der PSA Umgebung vorbereitet wurden.
  • Anpassung der Rotationen zwischen den Schichten, um Überschneidungen zu vermeiden.

 

Pressekontakt
Andreas Steiner
0631 355 16 52
0151 12 25 32 99
andreas.steiner@opel-vauxhall.com

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