Mitteilung im Rahmen der Pflichinformation zur Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlung am 10. Mai 2017

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Mo, 03/04/2017 - 18:00
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Paris, 3. April 2017 – Die Aktionäre von Peugeot SA werden eingeladen, an der ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlung teilzunehmen, die am Mittwoch, dem 10. Mai 2017, um 10 Uhr am Sitz der Gesellschaft in der 75 Avenue de la Grande Armée, 75116 Paris, stattfinden wird.

 



Eine Vorankündigung der Versammlung mit der Tagesordnung und den Beschlussvorlagen wurde im Bulletin des Annonces Légales Obligatoires (BALO) vom 3. April 2017 veröffentlicht, die Mitteilung über die Einberufung wird am 21. April 2017 im BALO und in den Petites Affiches veröffentlicht werden.

Die diesbezüglichen Dokumente und Informationen, so wie in Artikel R.225-83 des „Code de Commerce“ vorgesehen, sind in der Broschüre zur Einberufung der Versammlung sowie dem Referenzdokument 2016 enthalten. Beide sind auf der Website der Gesellschaft www.groupe-psa.com/fr verfügbar, unter der Rubrik Aktionäre/Hauptversammlung bzw. Analysten und Investoren/Pflichtinformation.

Die Aktionäre können sich diese Dokumente per E-Mail zuschicken lassen, nach einer entsprechenden Anfrage an die Adresse communication-financiere@mpsa.com, oder diese am Sitz der Gesellschaft einsehen, zu den in den geltenden Vorschriften vorgesehenen Bedingungen.

Ergänzend zu den Beschlussvorlagen, die am 22. Februar 2017 vom Aufsichtsrat genehmigt wurden, hat dieser den Vorstand ermächtigt, der Hauptversammlung einen Beschluss vorzulegen, der die Ausgabe von Optionsscheinen („BSA“) an alle Gesellschaften vorsieht, an denen die General Motors Company („GM“) direkt oder indirekt die Kapitalmehrheit oder Stimmenmehrheit hält.

Wie in der Mitteilung vom 6. März 2017 angekündigt, ist vorgesehen, dass PSA im Rahmen des geplanten Kaufs von Opel/Vauxhall von GM (die „Transaktion“) Optionsscheine im Wert von 0,65 Milliarden Euro an die Tochtergesellschaften von GM ausgibt.

Die geplante Ausgabe weist die folgenden Charakteristika auf:

  • Die maximale Anzahl an Optionsscheinen, die ausgegeben werden können, beläuft sich auf 39.727.324, ihre Ausgabe erfolgt zu einem Stückpreis von 16,3386515 Euro[1];
  • Die Optionsscheine berechtigen zur Zuteilung oder Zeichnung von maximal 39.727.324 Aktien der Gesellschaft zu einem Nennwert von 1 Euro je Aktie, im Verhältnis 1 Aktie für 1 Optionsschein, also eine Kapitalerhöhung der Gesellschaft um einen Nennbetrag von maximal 39.727.324 €[2], was circa 4,4% ihres nicht verwässerten und 4,2% ihres vollständig verwässerten Aktienkapitals entspricht[3];
  • Der Ausübungspreis für jeden Optionsschein beträgt 1 Euro und die Optionsscheine können zwischen dem 5. und 9. Jahr nach dem Ausgabetag angewendet werden;
  • Die Optionsscheine berechtigen zu Anpassungen im Hinblick auf den Schutz der wirtschaftlichen Rechte der Inhaber, einschließlich einer Barzahlung in Höhe der von den Aktionären bis zum Ausübungstag der Optionsscheine[4] erhaltenden Dividenden;
  • GM und seine angegliederten Gesellschaften erhalten im Rahmen dieser Optionsscheine keine Kontroll- oder Stimmrechte und müssen die erhaltenen PSA Aktien innerhalb von 35 Tagen nach Ausübung der Optionsscheine veräußern.

 

Es wird daran erinnert, dass sich die drei Hauptaktionäre der Groupe PSA (der französische Staat, die Familie Peugeot und DongFeng), die zusammen 36,6% des Gesellschaftskapitals und 51,5%[5] der Stimmrechte von PSA repräsentieren, verpflichtet haben, dem Beschluss über die Ausgabe von Optionsscheinen an GM zuzustimmen. Wird die Ausgabe von der Hauptversammlung genehmigt, so erfolgt die Ausgabe der Optionsscheine am Tage der Durchführung der Transaktion. Wird sie nicht genehmigt, begleicht PSA die 0,65 Milliarden Euro über die nächsten 5 Jahre in bar.

Eine ausführliche Präsentation der Transaktion und der entsprechenden Risikofaktoren findet sich im Referenzdokument 2016 (Kapitel 4.4 [„Wichtige Verträge“] und Kapitel 1.4 [„Risiken im Zusammenhang mit dem am 6. März 2017 angekündigten Erwerb von Opel / Vauxhall“]), das am 3. April 2017 bei der französischen Börsenaufsicht (AMF) unter der Nr. D.17-0289 hinterlegt wurde. Weitere Einzelheiten zu den Modalitäten und Bedingungen dieser Optionsscheine für Aktien finden sich auch im Bericht des Vorstands bei der Hauptversammlung (siehe Beschluss 31), der in Kapitel 8.1 des Referenzdokuments 2016 enthalten ist.


[1] Preis entspricht dem 20-tägigen volumengewichteten Durchschnittsbörsenkurs der PSA Aktie vor dem 14. Februar 2017 (Datum der Ankündigung der Gespräche über die Transaktion durch die Gesellschaft).

[2] Dieser Betrag kann um den Nennwert der Aktien erhöht werden, die ggf. auszugeben sind, um die Rechte der Inhaber von Optionsscheinen zu wahren.

[3] Berechnung auf der Grundlage von 907 MM vollständig verwässerten ausstehenden Aktien.

[4] Diesbezüglich erhalten die Inhaber bei Ausübung der Optionsscheine neben den entsprechenden Aktien einen Barbetrag in Höhe des kumulierten Betrags aus den Dividenden, die ggf. von der Gesellschaft seit dem Ausgabetag der Optionsscheine ausgeschüttet wurden und die sie erhalten hätten, wenn sie bei jeder Ausschüttung die Anzahl an Aktien der Gesellschaft gehalten hätten, zu denen die Optionsscheine berechtigen (ggf. vorbehaltlich jeglichen Steuerabzugs).

[5] Berechnung auf der Grundlage einer Anzahl von 907 MM vollständig verwässerter ausstehender Aktien, infolge der Ausübung aller ausstehenden Optionsscheine von 2014.

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